Zitat

ZEIG DAS G – Fingeralphabet vor Donau in Linz, © Métail


Kurzzitate zum Werk

(aus Besprechungen, wechselnd bespielt und gereiht nach Zufallsprinzipien)

„Seine Gedichte sind deshalb so vielschichtig, weil er als umtriebiger Leser die Traditionen kennt, variiert und ummodelt. Seine Gedichte sind Störfaktoren der gängigen Sprechblasen-Kommunikation und deshalb politisch, ohne dass sie das zu sein aufdringlich behaupten.“ Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten, 28.08.2020

„Ein Dichter, der wie kein zweiter die Fragestellungen der historischen Avantgarde aufgegriffen, aktualisiert und in völlig neue Felder des Bedeutens überführt hat.“ Ronald Pohl, Der Standard, 31.05.2013

„Wort für Wort, Satz für Satz gerät der Text zu einem Plädoyer für literarischen Eigensinn, das dazu ermuntert, der Sprache auf ihren Um- und Abwegen kritisch beizukommen.“ Florian Huber, Wespennest 179/ November 2020

„Eine Prosa, die darum bemüht ist, über ihr Gemacht-Sein, ihre eigene Verfertigung nachzudenken, und die zwischen Fest-Fügen und Beweglichkeit ständig oszilliert.“ Florian Neuner, Wespennest 141/Dez. 2005

„Ich kenne kaum jemanden, der das Poetische so konzentriert, authentisch, und dabei flexibel, leichtfüßig und humorvoll verfolgt.“ Friedrich W. Block, Einleitung „3durch3“, 27.07.2010

„Steinbachers Buch zeichnet eine reflektierte, durchaus angenehme und ermunternde Anarchie aus.“ Wendelin Schmidt-Dengler, Ex Libris, 1989

„Steinbacher beschwört gegebene Formen, die er dann aufgreift, um sie zu reaktivieren, indem er ihnen ‚Gelenke‘ implantiert, die er sogleich in alle Richtungen auskegelt. Referenzen erhalten so in der Umdichtung eine ungeahnte, neue Beweglichkeit.“ Michael Wurmitzer, Der Standard, 04.12.2014