Zitat

ZEIG DAS G – Fingeralphabet vor Donau in Linz, © Métail


Kurzzitate zum Werk

(aus Besprechungen, wechselnd bespielt und gereiht nach Zufallsprinzipien)

„Ausgangspunkt seiner literarischen Arbeiten ist meist eine Zerlegung des allzu festgefügten Gebäudes unserer Sprachordnung. Kein Sprachbaustein bleibt dabei auf dem anderen. Zugleich ist Steinbacher aber auch ein besessener Konstruktivist, der aus den Tonfällen, Bildprogrammen und metrischen Echos seiner lyrischen Vorbilder ästhetische Funken schlägt.“ Michael Braun, Volltext 3/2019

„Eine Prosa, die darum bemüht ist, über ihr Gemacht-Sein, ihre eigene Verfertigung nachzudenken, und die zwischen Fest-Fügen und Beweglichkeit ständig oszilliert.“ Florian Neuner, Wespennest 141/Dez. 2005

„Kleine Labyrinthe, die den Leser immer wieder in ihre Wortwelten hineinziehen, mit flottierenden Stimmen, Sprachschichten und Metren.“ Nico Bleutge, Neue Zürcher Zeitung, 04.08.2011

„So richtet sich Steinbacher am reich gedeckten Tisch der Sprache wohnlich ein, um die gerasterte Ordnung durch Verkehrung, Unterstreichung, subjektive Auswahl und poetisch angerichtete Collagetechnik vom Scheintod der Plattheit wieder in den Zustand der lebendigen Schöpfung zu versetzen.“ Elisabeth Grossmann, Kultur, Dezember 1992

„Steinbachers Buch zeichnet eine reflektierte, durchaus angenehme und ermunternde Anarchie aus.“ Wendelin Schmidt-Dengler, Ex Libris, 1989

„Der Hauptakteur, Wahrnehmungsfilter und -produzent ‚Sprache‘ hebelt die Kausalzusammenhänge oft aus, im Steinbacher’schen Erzählton gerät die ‚Ordnung der Dinge‘ dann auf tragikomische Weise aus den Fugen, wird durcheinandergewirbelt und neu gebildet.“ Birgit Schwaner, literaturhaus.at, 24.09.2012

„Steinbachers Texte zeugen Satz für Satz von einem grundlegenden Staunen, dass es so etwas wie die Sprache überhaupt gibt.“ Günther Stocker, Neue Zürcher Zeitung, 10.08.2000