Zitat

ZEIG DAS G – Fingeralphabet vor Donau in Linz, © Métail


Kurzzitate zum Werk

(aus Besprechungen, wechselnd bespielt und gereiht nach Zufallsprinzipien)

„[…] Diese eigentlich ethische Grundhaltung des Schreibens treibt die beiden tragenden strukturellen Elemente der Narrativik dieses Buches hervor: dialogische Devianz und poetologische Reflexivität.“, Christian Aspalter, Wespennest 122/März 2001

„Durch die Übernahme des Metrums und der Strophenform hat der Autor einen Modus gefunden, die verschwenderische Üppigkeit und Verdrehtheit des barocken Sprachgestus ‚formell‘ aufzugreifen und anzuzapfen und zugleich für ganz andere Gestimmtheiten, Sprechweisen und Themen zu öffnen.“ Gisela Steinlechner, Wespennest 168/Mai 2015

„Steinbachers Buch zeichnet eine reflektierte, durchaus angenehme und ermunternde Anarchie aus.“ Wendelin Schmidt-Dengler, Ex Libris, 1989

„Ausgangspunkt seiner literarischen Arbeiten ist meist eine Zerlegung des allzu festgefügten Gebäudes unserer Sprachordnung. Kein Sprachbaustein bleibt dabei auf dem anderen. Zugleich ist Steinbacher aber auch ein besessener Konstruktivist, der aus den Tonfällen, Bildprogrammen und metrischen Echos seiner lyrischen Vorbilder ästhetische Funken schlägt.“ Michael Braun, Volltext 3/2019

„Das Buch beeindruckt in seinem handgreiflich-lustvollen Umgang mit den Wörtern. Dass Christian Steinbachers Poesie hoch reflektiert ist, bildet dabei geradezu die Grundlage des Vergnügens.“ Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 21.12.2006

„Seine Gedichte sind deshalb so vielschichtig, weil er als umtriebiger Leser die Traditionen kennt, variiert und ummodelt. Seine Gedichte sind Störfaktoren der gängigen Sprechblasen-Kommunikation und deshalb politisch, ohne dass sie das zu sein aufdringlich behaupten.“ Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten, 28.08.2020

„So richtet sich Steinbacher am reich gedeckten Tisch der Sprache wohnlich ein, um die gerasterte Ordnung durch Verkehrung, Unterstreichung, subjektive Auswahl und poetisch angerichtete Collagetechnik vom Scheintod der Plattheit wieder in den Zustand der lebendigen Schöpfung zu versetzen.“ Elisabeth Grossmann, Kultur, Dezember 1992