Zitat

ZEIG DAS G – Fingeralphabet vor Donau in Linz, © Métail


Kurzzitate zum Werk

(aus Besprechungen, wechselnd bespielt und gereiht nach Zufallsprinzipien)

„Steinbacher beschwört gegebene Formen, die er dann aufgreift, um sie zu reaktivieren, indem er ihnen ‚Gelenke‘ implantiert, die er sogleich in alle Richtungen auskegelt. Referenzen erhalten so in der Umdichtung eine ungeahnte, neue Beweglichkeit.“ Michael Wurmitzer, Der Standard, 04.12.2014

„Ein Dichter, der wie kein zweiter die Fragestellungen der historischen Avantgarde aufgegriffen, aktualisiert und in völlig neue Felder des Bedeutens überführt hat.“ Ronald Pohl, Der Standard, 31.05.2013

„Kleine Labyrinthe, die den Leser immer wieder in ihre Wortwelten hineinziehen, mit flottierenden Stimmen, Sprachschichten und Metren.“ Nico Bleutge, Neue Zürcher Zeitung, 04.08.2011

„Seine Gedichte sind deshalb so vielschichtig, weil er als umtriebiger Leser die Traditionen kennt, variiert und ummodelt. Seine Gedichte sind Störfaktoren der gängigen Sprechblasen-Kommunikation und deshalb politisch, ohne dass sie das zu sein aufdringlich behaupten.“ Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten, 28.08.2020

„[…] Diese eigentlich ethische Grundhaltung des Schreibens treibt die beiden tragenden strukturellen Elemente der Narrativik dieses Buches hervor: dialogische Devianz und poetologische Reflexivität.“, Christian Aspalter, Wespennest 122/März 2001

„Steinbachers Texte zeugen Satz für Satz von einem grundlegenden Staunen, dass es so etwas wie die Sprache überhaupt gibt.“ Günther Stocker, Neue Zürcher Zeitung, 10.08.2000

„Der Hauptakteur, Wahrnehmungsfilter und -produzent ‚Sprache‘ hebelt die Kausalzusammenhänge oft aus, im Steinbacher’schen Erzählton gerät die ‚Ordnung der Dinge‘ dann auf tragikomische Weise aus den Fugen, wird durcheinandergewirbelt und neu gebildet.“ Birgit Schwaner, literaturhaus.at, 24.09.2012