
Kurzzitate zum Werk
(aus Besprechungen, wechselnd bespielt und gereiht nach Zufallsprinzipien)
„Steinbachers epochaler Text weht unsere banale Sprache heran, um sie wegzupusten. Seine Gräser im Wind sind, um ein Wort von Maurice Blanchot auszuborgen, eine ‚Gespenstergeschichte ohne Gespenst‘.“ Stefan Ripplinger, Wespennest 174/Mai 2018
„Kleine Labyrinthe, die den Leser immer wieder in ihre Wortwelten hineinziehen, mit flottierenden Stimmen, Sprachschichten und Metren.“ Nico Bleutge, Neue Zürcher Zeitung, 04.08.2011
„Es geht um den Blick auf die Dinge, die wiederum auf den Betrachter blicken, damit dieser sie in Sprachkonstellationen überführe.“ Andreas Puff-Trojan, Die Presse, 04.11.2022
„Ich kenne kaum jemanden, der das Poetische so konzentriert, authentisch, und dabei flexibel, leichtfüßig und humorvoll verfolgt.“ Friedrich W. Block, Einleitung „3durch3“, 27.07.2010
„Durch die Übernahme des Metrums und der Strophenform hat der Autor einen Modus gefunden, die verschwenderische Üppigkeit und Verdrehtheit des barocken Sprachgestus ‚formell‘ aufzugreifen und anzuzapfen und zugleich für ganz andere Gestimmtheiten, Sprechweisen und Themen zu öffnen.“ Gisela Steinlechner, Wespennest 168/Mai 2015
„Ein Dichter, der wie kein zweiter die Fragestellungen der historischen Avantgarde aufgegriffen, aktualisiert und in völlig neue Felder des Bedeutens überführt hat.“ Ronald Pohl, Der Standard, 31.05.2013
„Ein kombinatorisches Fest, in dem sich Einblicke in die Sprachmechanik und semantische wie lautliche Bauart des Französischen und Deutschen gewinnen lassen und in dem ein kulturelles Alphabet an Figuren geschaffen wird, mit denen die eigenen Denk-, Sprach-, Sprech- und Wahrnehmungsmuster in höchst unorthodoxen Dialog treten können.“ Michael Hammerschmid, poesiegalerie.at, 01.11.2020